DISPOSED TO MIRTH
DISPOSED TO MIRTH

Freitag, 20.07.2012, 17:00 Uhr - Zeltbühne

 

Disposed to Mirth (DTM) sind eine junge Band, die einen Metalcore-Background haben und sich auch gern mal von Klängen ihrer Heimat beeinflussen lassen, was eine geile Mixtur von hartem Bombasto-Core und kurzen Reminiszenzen an orientalisch-russische Klängen ergibt.

Jeder Musiker dieser Band hat seine eigene Geschichte, wie er zur Musik und letztendlich zu DTM gekommen ist. Die multikulturelle Verschiedenheit prägt den facettenreichen Stil der Vier.

 

Daniel, der bis vor sechs Jahren in Hong Kong gelebt hat, der in den Kulturen switcht, in gleichmütiger Transzendenz wie ein Derwisch gebärfähige Frauen hypnotischen Zuckungen aussetzt und opiathaften Taumel verursacht, kann einfach nicht anders…er kriegt sie alle und selig dreinblickend verfallen sie den ekstatischen Growls. Wir dürfen den Clean-Gesängen entgegenfiebern, denn hier ist der Rausch par excellence Teil seiner Persönlichkeit.

Vladi's Geschichte, und wie er zur Musik fand, ist eigentlich nicht zu glauben. Dass er sich als kleiner Junge in einem weitläufigen Gebiet Sibiriens verirrte und nach tagelangem Irren, halb verhungert gefunden wurde, weil einige Menschen wundersame Töne aus der Wildnis hörten. Er hatte während dieser entbehrungsreichen Wanderung im tiefen Schnee eine Gitarre gefunden. Oder war es eine Balalaika? Dass schon allein unglaublich genug, entlockte er diesem Instrument segensreiche Töne, die ihm zu seiner Rettung verhalfen. Kein Wunder also, wenn er unglaubliche Klänge seiner Lebensretterin für uns bereit hält!

Mario ist ein typisch deutscher Junge, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Er hatte bis zu dem bemerkenswerten Zwischenfall keine rauschhaften Erlebnisse, denn bis vor vier Jahren spielte er begeistert Fußball und hatte durchaus eine Profikarriere im Auge. Bis ihn bei einem schicksalhaften Spiel ein übellauniger Kackarsch von einem Gegenspieler die Beine unter seinem Arsch weg schlug, er einen komplizierten Bruch mit einer tendenziellen Beschädigung einiger Nervenbahnen erlitt. Seit diesem Tag ist er einem permanenten Schmerz ausgesetzt. Um von diesem abzulenken übte er Tag und Nacht Bassgitarre. Das Tuckern und Pumpen der Nervenbahnen seiner Beine fand so die Basis auf den Saiten seiner Gitarre und im Sound von DTM.

Und zuletzt eine eher etwas lustige Geschichte, denn nicht alle Jungs von DTM hat es so hart erwischt, wie Cyrus und Mario und nicht in allem steckt die Tragik als Triebfeder für den besonderen Sound von DTM.

Fabio hat 15 Jahre in Südamerika gelebt und in Peru aus Versehen einen Peyote Kaktus gegessen und seitdem diese Vision von Trommeln in seinem Kopf, die zur Obsession wurden. Wie würden wir die Trommelgewitter im Sound von DTM vermissen, wenn Fabio nicht so experimentierfreudig in der Wahl der heimischen Früchte wäre! Seht ihr, manchmal kann es auch ganz einfach sein, wie man musikalische Besessenheit entdecken kann!

Wir warten jedenfalls ungeduldig auf die musikalische Transformation!

 

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