ANNISOKAY
ANNISOKAY

ANNISOKAY benutzt ein Soundrezept, dass nicht ganz unbekannt sein dürfte. Es werden harte Moshparts und Breakdowns mit wunderbaren Melodien verwoben, die einen sofort mitgehen lassen. Und das Ganze mit einer Souveränität, dass man eher glaubt, dies wäre das dritte oder vierte Album und nicht ein Debut. Was aber die Jungs, um Shouter Dave Grunewald, anderen Bands voraus haben ist, dass das Wechselspiel von Shouts zu cleanen Vocals nicht nur darauf abzielt, die großen Emotionen beim Refrain rauszukitzeln. Der Gesang vom Gitarristen Christoph Wieczorek ist genau wie die Shouts des Frontmanns eine Konstante im Songgefüge der Band und das lässt die Musik sehr authentisch klingen.

Und, hey, man mag es kaum glauben, aber auch die einzeln eingestreuten Elektroparts klingen so, als würden sie genau da hingehören und wirken daher nicht so völlig deplatziert wie bei manch anderen.
Kein Label im Rücken, erste LP und dann einen Produzenten im Boot, der sich sonst um Bands wie ASKING ALEXANDRIA, EMMURE, MISS MAY I, FOR THE FALLEN DREAMS oder THE DEVIL WEARS PRADA kümmert.

Wer die Jungs noch nicht kennt, sollte sich schleunigst das Album besorgen .